workshop und intervention bei der konferenz
Excitable Writing. Trans_forming academia_art_activism through intersectional trans_versal, trans_feminist politics of performativity
Conference for PhD students, other scholars, artists and activists, interested in conversations across borders between academia, art and activism.

8-10 dezember 2014

organisiert von der Swedish-International Gender Research School, InterGender
ort: linköping universitet, schweden

mehr info: http://www.intergender.net/?q=node/157

25. november, 16-18 uhr: Vortrag bei der Ringvorlesung “Vielfalt gestalten – ohne Angst verschieden sein!” der HS Magdeburg-Stendal. Thema des Vortrags: “alles so intersektional hier! Was ist und kann Intersektionalität beitragen für die konkrete Arbeit mit Kindern und Jugendlichen?”

Intersektionalität ist zu einem Modekonzept geworden, mit dem die Mehrschichtigkeit von Diskriminierungen zum Thema gemacht wird in den Gender Studies. Gender also gibt es nicht alleine, sondern immer nur zusammen mit Race, Class, BeHinderung. Ist die Reihe möglicher Kategorien endlos? Was ist mit Alter und mit Sexualität zum Beispiel? Ist Aussehen auch eine eigene Kategorie? Welche Forschungsansätze gibt es? Und welche Rolle können diese im Alltag und im Berufsleben spielen? Der Vortrag versucht unterschiedliche Beispiele zu geben und lädt zu einer regen Diskussion ein.

 

workshop mit lann hornscheidt und anna damm im rahmen der queeren wochen Q. [kju_point] in halle/saale: freitag, 17. oktober, 12.00-17.00 uhr
teilnahmebeitrag: 5 € / anmeldung an kju_point@gmx.de

Das nervt! – oder: Wie „Spaßbremsen“ und „Correctnessgelaber“ zur empowernden Identität werden können
Workshop von Lann Hornscheidt und Anna Damm (Berlin)
Kennst du das auch? Alle um dich rum lachen über eine antisexistische Sprachveränderung – und dir bleibt das Lachen im Hals stecken; einige in deiner Sportgruppe sagen so richtig krasse rassistische Dinge und merken es noch nicht mal und du wirst da sowieso immer als die Spaßbremse angesprochen. Die Dozent_in erklärt, dass das, was sie sagt, gar nicht diskriminierend sei, weil es im Altgriechischen, wo das ja alles herkomme, was ganz anderes bedeutet. Du gehst nicht mehr in Seminare, weil du es nicht mehr aushältst, immer falsch gegendert zu werden, immer mit ‚Frau‘ oder ‚Herr‘ angesprochen zu werden. Du traust dich nicht anzusprechen, dass das Seminar nur aus weißen, nichtbehinderten Personen besteht und auch nur Texte von solchen Personen gelesen werden und diese Perspektiven als ‚neutral‘ und ‚normal‘ hergestellt werden. Kennst du das auch – diese und viele ähnliche und andere Situationen? In dem Workshop wollen wir ausprobieren, wie wir mit solchen Situationen produktiv und empowernd für uns und andere umgehen können; wie wir diese Situationen analysieren und verstehen können; wie wir neue Argumentationen ausprobieren können; wie wir merken können, wann es gar nicht mehr um Kommunikation, sondern nur noch um Übertönen und Zumüllen geht. Wir diskutieren und probieren aus, wie wir Allianzen finden können, wie wir uns gegenseitig supporten und um uns kümmern können und wie wir uns selbst und anderen, die diskriminiert sind, Anwesenheiten verschaffen können.

vollständiges programm von Q. [kju_point], pdf